Mitmachen

Jede Beobachtung zählt. Es gibt viele Wege, das Goldschakalprojekt zu unterstützen.

Jeder Hinweis zählt

Sichtung melden

Goldschakal gesehen oder gehört, Spuren oder Losung gefunden oder auf der Wildkamera entdeckt? Melden Sie es – auch unsichere Beobachtungen helfen der Forschung. Meldungen aus ganz Europa sind willkommen.

  • Sichtung (auch ohne Foto)
  • Foto oder Video, z. B. Wildkamera
  • Heulen / Tonaufnahme
  • Spur, Trittsiegel oder Losung
  • Riss von Nutz- oder Wildtieren
  • Fallwild oder Abschuss

Toter Goldschakal gefunden oder erlegt? Bitte direkt bei uns melden – so geht’s.

Online

SchakalMelder-App

Schnell und unkompliziert direkt im Browser oder als App: mit Standort, Foto/Video und automatischer Zuordnung – in wenigen Minuten.

Zur SchakalMelder-App
QR-Code zur SchakalMelder-App: www.goldschakal.at/melden
Mit der Handy-Kamera scannen
Aufs Handy holen

Den SchakalMelder als App installieren

Kein App-Store nötig: So liegt der SchakalMelder mit eigenem Symbol auf Ihrem Startbildschirm und funktioniert auch im Gelände ohne Netz.

  1. Öffnen: QR-Code mit der Kamera-App scannen oder am Handy www.goldschakal.at/melden aufrufen.
  2. Installieren:
    • Android (Chrome): Im Startfenster auf „App installieren“ tippen und bestätigen (oder im Chrome-Menü ⋮ „App installieren“ wählen).
    • iPhone/iPad (Safari): Unten auf das Teilen-Symbol (Quadrat mit Pfeil) tippen, dann „Zum Home-Bildschirm“ und „Hinzufügen“.
  3. Fertig: Das Schakal-Symbol liegt nun bei Ihren anderen Apps.

Schritt für Schritt erklärt: Anleitung zum SchakalMelder

Gut zu wissen: Jede Meldung wird vom Projektteam geprüft und registriert. Persönlich antworten können wir nur auf Meldungen mit Beleg (Foto, Video, Tonaufnahme o. Ä.).

Datenschutz: Der genaue Fundort wird ausschließlich intern gespeichert. Nachweise werden derzeit nicht öffentlich angezeigt – und wenn, dann nur als 10×10-km-Rasterzelle. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Citizen Science

Citizen Scientists & Freiwillige

Forschung zum Goldschakal lebt vom Mitmachen. Sie brauchen kein Fachwissen – schon eine gut dokumentierte Sichtung ist wertvoll. Darüber hinaus können Sie so mithelfen:

Im Feld mithelfen

Derzeit suchen wir vor allem Unterstützung beim Kontrollieren der Fotofallen (Wildkameras), etwa durch Jäger*innen. Interesse – oder eine andere Idee? Melden Sie sich gerne, wir kommen bei passender Gelegenheit auf Sie zurück.

Kontakt aufnehmen

Wissen weitergeben

Machen Sie auf den Goldschakal aufmerksam – teilen Sie das Projekt und nehmen Sie an Veranstaltungen wie dem World Jackal Day teil.

Zum World Jackal Day
Totfunde & Abschüsse

Für Jäger*innen

Die Jägerschaft leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Monitoring – durch Wildkameras, Reviergänge und vor allem durch die Meldung von Totfunden und Abschüssen.

Ein toter Goldschakal liefert wertvolle Daten zu Gesundheit, Ernährung und Herkunft der Art. Bitte handeln Sie rasch – je frischer der Kadaver, desto aussagekräftiger die Ergebnisse. Es entstehen Ihnen keine Kosten.

Toter Goldschakal? Bitte direkt melden

Dr. Jennifer Hatlauf
BOKU University Vienna · Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft

+43 650 500 21 58
jennifer.hatlauf [at] boku.ac.at

Bitte informieren Sie auch Ihren zuständigen Landesjagdverband. Lagerung, Abholung und Untersuchung stimmen wir dann direkt mit Ihnen ab.

Infoblatt: Vorgehen bei totem Goldschakal PDF · Meldung, Lagerung, Hygiene, Untersuchung Infoblatt herunterladen
Diese Angaben brauchen wir bei der Meldung
  • Fundort (GPS-Koordinaten oder genaue Ortsbeschreibung)
  • Datum und Uhrzeit des Fundes bzw. des Abschusses
  • Zustand des Kadavers (frisch / verwest / eingefroren)
  • Fotos: bei Fallwild die Fundstelle (Umgebung + Tier), möglichst mit Maßstab; bei Abschuss das Tier von der Seite und von vorne, dazu das Gewicht
  • Ihre Mobilnummer für die Abholung
  • Ob Sie über die Untersuchungsergebnisse informiert werden möchten
Lagerung des Kadavers
  • Bis ca. 5 Tage: kühl lagern (0–4 °C) in separatem Behälter, gut verpackt, ohne Kontakt zu Lebensmitteln.
  • Länger als 5 Tage: bei −18 °C in dichtem Plastikbeutel einfrieren.
  • Ohne Gefriergerät: kühl zwischenlagern und rasch Abholung organisieren.
Hygienemaßnahmen
  • Schutzhandschuhe und Mund-Nase-Schutz tragen. Goldschakale können Parasiten übertragen, darunter den Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis).
  • Hände nach Kontakt gründlich waschen.
  • Bei Anzeichen einer Krankheit (auffällige Läsionen, unnatürlicher Verwesungsgeruch) Veterinärdienst hinzuziehen.
Präparation möglich

Da nur der Kadaver („Kern“) benötigt wird, kann der Balg abgezogen werden. Alternativ kann das Tier direkt bei einer Präparatorin oder einem Präparator abgegeben werden – alle weiteren Schritte werden dann koordiniert. Bitte deren Kontaktdaten in der Meldung angeben und beim Abbalgen die Hygienemaßnahmen beachten.

Was geschieht nach der Meldung?

Sie drucken einen Lieferzettel aus, dann holt die Transportfirma MedLog den Kadaver ab und bringt ihn nach Wien. Alle Transport- und Untersuchungskosten werden übernommen.

Am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI, Vetmeduni Wien) erfolgt eine erste pathologische Untersuchung, die BOKU untersucht den Mageninhalt, um das Nahrungsspektrum zu bestimmen.

Eine Rückmeldung zu den Ergebnissen erhalten Sie nach Abschluss der Untersuchungen – meist nach einigen Wochen, da mehrere Proben gemeinsam analysiert werden. Rückfragen sind jederzeit willkommen.

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Demnächst

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Eine weitere Studie im Rahmen einer Masterarbeit folgt – sie wird hier freigeschaltet, sobald sie startet.

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