Hier erfahren Sie die wichtigsten Infos zum
Goldschakal Projekt in Österreich

Seit Oktober 2015 läuft am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ), an der Univerisät für Bodenkultur (BOKU) ein Projekt zum Thema Goldschakale in Österreich. Der Projektstart wurde durch ein BOKU Forschungsstipendium für Graduierte finanziert, das Projekt wurde von Dr. Jennifer Hatlauf (jennifer.hatlauf@boku.ac.at) initiert. Zuerst befasste sich das Projekt mit den Methoden zur effizienten Anwesenheitsbestimmung -gefördert durch die Akademie der Wissenschaften- weiters liefen in den letzten 10 Jahren (2015 bis 2025) viele Kleinprojekte. So konnten etwa mit bilateralen Projekten mit Ungarn und der Slowakei in den Grenzregionen systematisch Erhebungen durchgeführt werden, oder für den Nationalpark Neusiedlersee eine Broschüre erstellt werden. Internationale Projekte ermöglichen den Austausch über die Grenzen hinweg. Ziel des Gesamtprojektes war unter anderem das Etablieren von Monitoring-Standards und das Untersuchen von Methoden, um einen Grundstein für die Beobachtung der langfristigen Entwicklung zu legen. Mittlerweile werden über diese Plattform weiterhin passiv Nachweise gesammelt mit dem Ziel wieder Kartenmaterial zur Verfügung zu stellen. Vorrangig wird im Rahmen des Projektes weiterhin Grundlagenforschung betrieben: Was fressen Goldschakale in den Regionen der Ausbreitung (es werden Losungen und Mageninhalte analysiert)? Welches Habitat nutzen Goldschakale in Österreich? Wie verhalten sie sich während des Ausbreitungsprozesses? Wie hängen die Familien zusammen und wie kann man Individuen erkennen, uvm..
Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist nach wie vor auch die Bewusstseinsbildung und Kommunikation mit Interessensgruppen, weshalb wir gerne Vorträge und Workshops über den Goldschakal und andere große Beutegreifer halten.
Es gibt mittlerweile schon eine Menge abgeschlossene Unterprojekte welche sich mit unterschiedlichen Aspekten der Art Goldschakal beschäftigten:
Mittels bioakustischer Stimulation wurde in Gebieten mit (alten oder neuen) bestätigten und unbestätigten Nachweisen nach Goldschakal-Gruppen gesucht. An ausgewählten Luderplätzen wurden Kamerafallen montiert und in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und dem Naturschutz geeignete Gebiete kontrolliert. Spürhunde unterstützten internationale Projekte.
Umfrage
Als Teil des Projektes wurde ein Fragebogen erstellt – wir freuen uns, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen: http://goo.gl/forms/P6pE8D3ZFg
Meldung einer Sichtung oder sonstige Nachweise
Sie haben einen Goldschakal gesehen oder indirekte Nachweise eines Goldschakals gefunden und möchten dies melden? Klicken Sie >>hier
